Seit der Zeit der Römer und Ägypter, werden Eheringe als ein Symbol von unendlicher Liebe getragen. Doch wie sieht dies heute aus? Haben die Ringe dieselbe Wertschätzung wie damals und wie werden diese hergestellt? Wir erzählen aus unserem Alltag.

Geschichte der Eheringe

Wie bereits erwähnt tragen Menschen seit den Zeiten der Römer und Ägypter (also viele Jahre v. Chr. bis ca. 500 n. Chr.) Eheringe. Am Anfang wurden die Ringe hauptsächlich von Frauen, am linken Ringfinger getragen – man glaubte daran, dass von dort aus, eine Vene direkt zum Herz führte.

Gravuren in diesen Ringen, welche meist aus Eisen geschmiedet wurden, waren auch damals schon üblich. Ein etwas dunkles Kapitel in dieser Geschichte sind die in der Antike üblichen Zwangsheiraten und die dadurch hergestellten Eheringe, welche eher als Zugehörigkeitssymbol fungierten, anstelle des Liebessymbol; die Gravuren zeigten auf, welchem Mann oder Familie die Frau ‘angehörte’.

Durch Papst Nikolaus (ca. 850 n. Chr.) wurde der Ehering zum christlichen Symbol und verbildlichte den Bund der Ehe, welcher vor Gott geschlossen wurde. Damit fing auch die Zeit an, in welcher beide Partner einen Ring bei der Hochzeit austauschten und somit den Bund mit Liebe und Einverständnis eingingen.

Im 15. Jahrhundert, wurde dann zum ersten Mal zwischen Verlobungs- und Eheringen unterschieden. Der Verlobungsring war meist etwas ausgefallener und zeigte sich in anderen Materialien oder mit Stein, während die Eheringe eher klassische Formen behielten.


Partnerringe Heute

Heute werden die Eheringe immer noch mit vielen Traditionen in Verbindung gebracht; als Treue-/ Liebesversprechen und als Zeichen der Bindung zwischen zwei Partner, welche die Ringe tragen. Verlobungsringe werden klassischerweise beim Antrag geschenkt gelten als Versprechen zur Heirat.

Die ‘Traditions-Regeln’ von Früher sind viel lockerer: viele Paare tragen die Ringe auch am rechten Ringfinger, haben ausgefallene Materialien wie Karbon oder bunte Edelsteine im Ring und manchmal sind auch die Innengravuren ideenreich, wie ein Fingerabdruck des Partners, der Hochzeitsort oder ein Kosenamen. Oft sind die Ringe jedoch vom Aussehen her ähnlich, manchmal wählen Frau und Mann auch unterschiedliches Edelmetall und Ringbreiten. Die meist gewählten Innengravuren sind die Partnervornamen und ein Datum.

Ein Standard der heutzutage auch oft gelebt wird ist, dass zum Jubiläums-Hochzeitstag (10, 20 usw. Jahre) oder zur Geburt eines Kindes sogenannte «Memoire-Ringe» mit Diamanten welche zum Ehering passen geschenkt werden.


Herstellung bei BijouxStadelmann

Die Ringkreation bei BijouxStadelmann funktioniert so, dass zu aller erst Rohrprofile aus Oekogold vom Legierungsunternehmen oder Rohprofile von Lieferanten die mit speziellen Materialien wie Karbon arbeiten, vorfabriziert und an uns versendet werden.

In einem zweiten Schritt, werden die Ringe im Atelier veredelt: die Ringe werden gehämmert oder mit Steinen verziert und auf die passenden Wünsche und Grössen angepasst. Und schlussendlich werden die Eheringe im Atelier finalisiert und kommen in den Laden, dort werden sie im System aufgenommen und in ein passendes ‘Schächteli’ platziert und warten auf das glückliche Paar.

Erfahren Sie die Geschichte der Kreation von Eheringen aus unserem Haus aus der Sicht des eines Paares: bärner meitschti Blogpost


Ende

Bei Fragen zu unseren Ehe- und Partnerringen, geben wir Ihnen sehr gerne weitere Informationen. Auf Facebook und Instagram veröffentlichen wir jeweils Posts zu neuen Kreationen.

Bijoux Stadelmann AG
Marktgasse 29
3011 Bern

www.bijouxstadelmann.ch
info@bijouxstadelmann.ch


1 Kommentar

Steffi und Jürg · 22. März 2020 um 17:54

Uns freut so viel Kreativität sehr!
Es ist wie ich schon so oft gesagt habe, dass die Schöpfungskraft das grösste Gut im Menschen ist!
Bravo 👍😊

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